Babymoov
Unsere Kulissen

Interview mit der Besatzung 421 der 4L Trophy

Babymoov von innen betrachtet…

Sie haben schon immer davon geträumt, hinter die Fassade einer Firma, die sich um Ihre Babys kümmert, zu schauen? Diese Rubrik ist wie für Sie gemacht!

Lernen Sie die Menschen kennen, die für Sie arbeiten (Kreation, Qualität…), verfolgen Sie das Leben unserer Firma… Bald sind wir kein Geheimnis mehr für Sie!!

Interview mit der Besatzung 421 der 4L Trophy: Sand, Sand und nochmals Sand!

Wir haben Ihnen bereits vor einem Monat von der Rallye 4L Trophy erzählt, an der die Besatzung 421 teilgenommen hat. Babymoov hatte sich dazu entschlossen, Emile und Maëlle, zwei Studenten aus der Auvergne, die an diesem solidarischen Wettbewerb in der marokkanischen Wüste teilgenommen haben, zu unterstützen.

Nach der Rückkehr von der 4L Trophy haben unsere beiden Piloten sich einverstanden erklärt, auf dem Blog „Die Kulissen von Babymoov“ ein kleines Interview zu geben.

Émile und Maëlle, Ihr seid vor ein paar Tagen im Rahmen der 4L Trophy von Eurer Fahrt durch Marokko zurückgekehrt und ich nehme an, mit vielen Eindrücken (und Sand!) im Kopf. Erzählt doch mal!

Wie sind am 2. März 2010 um 15h00 völlig erschöpft von dieser langen Fahrt zurückgekehrt, aber natürlich mit vielen Ideen und Sand im Kopf. Der Sand ist wirklich überall in den R4 eingedrungen, selbst bis in unsere Reisetaschen! Wir hatten den Eindruck, die Wüste mit zurück gebracht zu haben. Erinnerung haben wir viele, aber was wir nie vergessen werden ist die Solidarität, die bei der 4L Trophy herrscht, die herrlichen und sehr abwechslungsreichen Landschaften, der Kontakt mit den sehr gastfreundlichen Marokkanern, die Fahrt durch die Wüste und die Dünen, die sehr ergreifende Übergabe von Spenden an die marokkanischen Kinder, die eher festlichen Biwaks, der Abschlussabend in Marrakesch...

Keine besonderen Probleme während dem Rennen?

Man kann sagen, dass wir hinsichtlich der Mechanik Glück hatten, weil wir während der 6 000 km langen Fahrt keine einzige Panne hatten, nicht einmal einen platten Reifen! Dieser R4 ist unverwüstlich! Das Auto ist vor der Abfahrt mechanisch etwas überholt worden, deswegen war es so solide, wir bedanken uns bei der Werkstatt AUTO FOLIES dafür, dass wir in aller Sicherheit abfahren konnten. Das kann man nicht von allen R4s sagen! Unser Problem lag hauptsächlich in der Orientierung, wir haben uns verfahren, weil es während des Wettkampfs viele Versandungen gab, und mit Verspätung ist es bei anbrechender Dunkelheit schwierig, sich mitten in der Wüste zu orientieren!!! Wir sind also um 2 Uhr morgens am Biwak eingetroffen! Die Rangliste betreffend sind wir als Nr. 779/1200 eingetroffen, es ist nämlich kein Wettrennen, sondern eine Orientierungsfahrt mit dem Ziel, sich so weit wie möglich der reellen, zu durchfahrenden Kilometerzahl, die im Road Book angegeben ist, zu nähern.

Über den rein sportlichen Aspekt des Rennens hinaus hat die 4L Trophy auch einen humanitären Charakter. Könnt Ihr uns etwas mehr darüber sagen? Euer persönlicher Standpunkt?

Der humanitäre Aspekt ist bei dem 4L TROPHY Wettbewerb wirklich sehr gegenwärtig, er ist sogar gegenwärtiger als der sportliche Aspekt. Das Ziel ist nicht, ein Rennen zu fahren, sondern den marokkanischen Kindern Schulmaterial zu bringen. Die Vorschrift besagt, dass sich in jedem R4 mindestens 50 kg Schulmaterial befinden müssen, wir hatten 80 kg dabei, deshalb waren wir ein bisschen überladen und bei Steigungen auf der Autobahn im zweiten Gang unterwegs, wir haben wir uns Zeit gelassen… es nützt nichts, sich zu beeilen… Die Spenden wurden am Dienstag, den 23 Februar in Merzouga übergeben. Wir haben das Schulmaterial aller R4s an der gleichen Stelle ausgeladen. Insgesamt waren es 80 Tonnen Schul- und medizinisches Material. Im nächsten Jahr wird es 25 000 Kinder ermöglichen, eingeschult zu werden. Die Vereinigung „Enfant du désert“ ist damit beauftragt worden, das Material an sich zu nehmen, es an die mittellosesten Kinder zu verteilen und darauf zu achten, dass es nicht hinterzogen wird. Der Abend der Übergabe war sehr ergreifend, viele Kinder aus dem Dorf sind gekommen, um uns zu sehen und wir haben mit jedem einen Schulranzen gegen eine schöne Zeichnung eingetauscht.

Ist es seine wertvolle Erfahrung gewesen? Und auf welche Weise?

Die 4L Trophy ist wirklich eine außergewöhnliche Erfahrung, erst einmal verlangt sie viel Vorbereitung, es ist vorzuziehen, einen Verein zu gründen und ein Konto zu eröffnen, um anschließend die Eigenmittel zusammenzutragen. Es war eine schwierige Angelegenheit, die es uns jedoch ermöglicht hat, sympathische Leute zu treffen, die uns dabei geholfen haben, das Projekt umzusetzen. Als Gegenleistung haben wir Ihnen vorgeschlagen, einen Aufkleber mit ihrem Firmenlogo auf die 4L zu kleben, um Werbung zu machen. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren dafür, sich beteiligt zu haben. Was uns bei diesem Wettbewerb sehr gefallen hat, das ist der Solidaritätsgeist, der zwischen den Konkurrenten herrscht: bei jedem Problem ist jemand da, um zu helfen, ob es auf mechanischer Ebene ist, oder um bei einer Versandung oder ähnlichem anzuschieben, jedes Mal wird das Problem gelöst. Aus diesem Grund haben alle Teilnehmer die Ziellinie erreichen können. Kurzum, wir empfehlen allen Studenten, daran teilzunehmen, weil es eine einzigartige Erfahrung voller Sensationen ist.

Letzte Frage: Babymoov hatte sich dazu entschieden, Euch bei diesem Wettrennen als einer der Sponsoren zu unterstützen. Also … wie habt ihr es geschafft... einen Hippo in den R4 hineinzukriegen?!!!

Vielen Dank an Babymoov es uns zu ermöglichen, in der Woche vor der Abfahrt unser Budget zusammen zu bekommen. Zum Glück hat Hippo uns beim Rennen unterstützt. Es war SEHR SCHWER Hippo in einen R4 hineinzukriegen, aber wir haben es geschafft, Ihn zwischen 2 Ersatzreifen unterzubringen, nicht sehr komfortabel, aber er hat beim Schieben im Sand sehr geholfen!!! VIEKLEN DANK HIPPO!!

Vielen Dank dafür, alle unsere Fragen beantwortet zu haben und nochmals bravo!